Altenburger Musikseminar
eingetragener Verein
Kurse für Klavier und Kurs zur Musiktherapie
Presseberichte über das Altenburger Musikseminar
Artikel der OVZ vom 5.02.09
Altenburger Musikseminar 2009 mit Konzert beendet
Altenburg. Es war nun schon der 38. Jahrgang des erfolgreichen Altenburger Musikseminars, der soeben mit einem Teilnehmerkonzert zu Ende ging. 38 Jahre, das bedeutet engagierte und aufwendige Organisation und intensives künstlerisches Engagement. Seit Anbeginn steht für diese Lehrveranstaltung der Name Ewald Dreßler, der sie einst begründete und auch in diesem Jahr vorbereitet hatte.
Das Teilnehmerkonzert – in diesem Jahr war es vorgestern Abend in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Altenburg zu erleben – ist nicht nur festlicher Abschluss des Altenburger Musikseminars. Damit wird zugleich für as Konzertpublikum ein Einblick in die Arbeit der einzelnen Kurse gewährt, die dieses Mal von den Professoren Volkmar Lehmann, Günter Philipp, Ute Pruggmayer-Philipp sowie von Dr. Magdalene Kemlein und Constance Boyde geleitet wurden. Und für die ausgewählten besten Teilnehmer bietet es zugleich ein willkommenes Konzertpodium.
Waren es bei der Gründung des Musikseminars vorangig die Lehrkräfte der Musikschulen, die sich im Konzert bewährten, so hat sich im Laufe der Zeit eine deutliche Wandlung vollzogen, indem jetzt fast ausnahmslos die jungen Nachwuchspianisten ihren Auftritt bekommen. Den besonderen Reiz besitzt das Konzert im Gegensatz zu einem reinen Klavierabend, wo man auf einen Pianisten und drei bis vier Kompositionen fixiert ist, in der Präsentation unterschiedlichster Stilrichtungen und künstlerischen Handschriften.
Zur Tradition des Altenburger Musikseminars gehört es außerdem, dass man sich in den vier Studientagen zu einem gemeinsamen Chor zusammenfindet. Dieses bestens präparierte Ensemble unter der Leitung von Magdalene Kemlein eröffnete das Konzert mit ausgesuchten Chorsätzen aus Vergangenheit und Gegenwart, darunter Mendelssohn Bartholdys Lied „O Täler weit, O Höhen“, passend zum 200. Geburtstag des berühmten Komponisten, der just am Konzerttag begangen wurde. Schade, dass im Programmverlauf keine weitere Komposition von ihm erklang, obwohl er doch so wundervolle Klavierwerke schuf. Aber auch mit modernen Klängen von Herbert Langhans oder Bob Carlton wusste der Chor mit nur 13 Frauen- und fünf Männerstimmen in sehr guter Qualität zu überzeugen. Lediglich in Bachs Satz „Nun ruhen alle Wälder“ gab es kleinere Intonationsprobleme.
Ulrike Naumann eröffnete den klavieristischen Teil mit zwei Sätzen einer Sonate von Mozart. An ihrem Spiel gefiel der liebevolle Umgang mit den vielen schönen Details im Adagio. Katrin Engelhard bot eine subtile Interpretation des Kopfsatzes aus Beethovens Sonate As-Dur op. 110. Tänzerisch und zuweilen humorvoll setzten sich Eva Wetzel und Marc Herwig im Duo zu vier Händen mit Musik von Brahms und Gavrilin in Szene. Rebekka Fichtner wagte sich aus dem Kaltstart heraus an zwei hoch virtuose Etüden, darunter jene populäre mit dem revolutionären Bezug von Chopin. Das war sehr mutig, zeigte aber dann doch, dass diese Musik ihre Schwierigkeiten besitzt. Aus Schuberts immer wieder faszinierenden aber auch endlos wirkenden Sonate B-Dur trug Henrike Enger-Bodinus den ersten Satz vor. Warum sie fast durchweg auf den Gebrauch des Pianopedals reflektierte, konnte man nicht ganz nachvollziehen. Trotzdem war es eine ansprechende Leistung. Christian Drengk legte sich temperamentvoll ins Zeug mit Brahms Rhapsodie in h-Moll. Anne-Oda Würzebesser-Goede hatte sich der oft spröde wirkenden Musik des Schweizer Komponisten Frank Martin angenommen. Mit viel Klangsinn erfüllte sie seine beiden Preludes mit Leben. Das Finale gestaltete Kerstin Mudra mit dem ersten Satz aus Schumanns Klaviersonate in f-Moll op. 14. Sie lies das Stück in seiner Schlichtheit wirken, ohne die zuweilen aufkeimende Dramatik zu verleugnen.
Am Schluss viel Beifall für dieses Konzert, für die jungen Musiker und sicherlich auch für Ewald Dreßler, der leider durch Krankheit nicht dabei sein konnte.
Felix Friedrich
Artikel der OVZ vom 5.02.09
Finanzspritze für Vereine
Alternative 54 unterstützt Projekte in Altenburg
Altenburg. Über einen Scheck in Höhe von 400 beziehungsweise 500 Euro konnten sich in dieser Woche die Jugendkunstschule Altenburger Land, das Altenburger Musikseminar, der Kulturbund und die Ostthüringer Neue Arbeit freuen. Die insgesamt 1700 Euro stammen aus Spenden von Abgeordneten der Linken, die zu diesem Zweck den Verein Alternative 54 gegründet haben. Übergeben wurden sie von den beiden Landtagsabgeordneten Birgit Klaubert und Michaele Sojka.
Besonders die Leiterin der Jugendkunstschule, Karen Winkler, konnte die 500 Euro gut gebrauchen. „Wie haben eine völlig überalterte Heizungsanlage und dieses Geld reicht auf jeden Fall für einen neuen Heizkörper.“ Auch Bertram Adler, Vorstandsmitglied des Altenburger Musikseminars, wusste die 400 Euro gut aufgehoben, um die traditionelle Veranstaltung auch weiterhin so erfolgreich zu organisieren. Die 400 Euro für den Altenburger Kulturbund fließen vor allem in die Vorplanung eines neuen Projektes. So will der Verein das Gebäude Brühl 2 sanieren und zu 90 Prozent für Vereine nutzbar machen. „In dem Haus sollen Tagungs- und Ausstellungsräume entstehen und gegen einen kleinen Obulus Vereinen zur Verfügung stehen“, erklärte die Kulturbundvorsitzende Renate Arfeller.
Die Übergabe des 400-Euro-Schecks an die Geschäftsführerin des Vereins Ostthüringer Neue Arbeit, Adelheid Schatz, und Heiste-Chefin Brigitte Schulze, war hingegen nur symbolischer Natur. Denn das Geld hatte der Verein bereits Ende vergangenen Jahres erhalten, um damit eine Weihnachtsfeier für bedürftige Kinder auszurichten.
Caroline Hebestreit
Altenburg. Zum Auftakt des nunmehr XXXV. Altenburger Musikseminars lädt der Verein „Altenburger Musikseminar e. V.“ in Zusammenarbeit mit der Evang.-Freikirchlichen Gemeinde Altenburg am Freitag, dem 03. Februar 2006 um 19.30 Uhr in das Gemeindezentrum Zeitzer Str. 39 das musikinteressierte Publikum zu einem Meisterkonzert ein.
Die namhaften Solisten des Abends, die sowohl auf internationalen Konzertpodien konzertieren als auch seit Jahrzehnten dem Altenburger Seminar die Treue halten, bieten ein Programm mit anspruchsvoller Klavierliteratur.
Es erklingen Klavierwerke von Mozart, Bach/Busoni, Liszt und Debussy. Als Interpreten werden Prof. Ute Pruggmayer-Philipp, Prof. Günter Philipp und Prof. Volkmar Lehmann zu erleben sein.
Allesamt haben sich in der Fachwelt einen Namen gemacht. So hat u. a. Günter Philipp mit dem in Altenburg verlegten Buch „Klavierspiel und Improvisation“ ein Standardwerk der Pianistik verfasst. Das Meisterkonzert der Gastdozenten ist ein besonderer Höhepunkt innerhalb des diesjährigen Jubiläumsseminars.
Eintrittskarten zu 8 und 6 Euro sind an der Abendkasse erhältlich.
Das Altenburger Musikseminar hat seinen Ursprung in einer Initiative des Altenburger Pianisten Ewald Dreßler, wurde später durch die Johann-Ludwig-Krebs-Musikschule fortgeführt und liegt nun das zweite Mal in den Händen des Vereins „Altenburger Musikseminar e. V.“.
findet alljährlich in der Musikschule Altenburg statt und bietet Klavierpädagogen, Musikstudenten und interessierten Laien die Möglichkeit intensiver Arbeit am Instrument unter Anleitung und Beratung erfahrener Gastprofessoren. Zum Abschluss des Seminars gewähren aktive Teilnehmer der Öffentlichkeit in einem Teilnehmerkonzert Einblick in das künstlerische Ergebnis der Arbeitstage. Klavier- und Klavierkammermusik werden durch die internationalen Teilnehmer der Meisterklassen zu Gehör gebracht. Dieses Konzert findet am Dienstag, dem 07.02.2006 um 19.00 Uhr im Gemeindezentrum der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Altenburg, Zeitzer Str. 39 statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Altenburger Musikseminar e. V., c/o Ewald Dreßler, Schloß 9, 04600 Altenburg (03447/315588) oder Mike Körner (034348/559787)
Mike Körner
Artikel aus dem Amtsblattes des Altenburger Landes 02-2004
Das XXXIII. Altenburger Musikseminar findet vom 7. bis 10. Februar 2004 statt. Es werden folgende Kurse angeboten:
Eröffnung des XXXIII. Altenburger Musikseminars:
Sonnabend, 7.2.2004, 14:00 Uhr, Kammermusiksaal der Johann- Ludwig-Krebs-Musikschule Altenburg, Schmöllnschen Vorstadt 9-11,
Abschlusskonzert der aktiven Teilnehmer: Dienstag, 10.2.2004, 19:00 Uhr, im Landschaftssaal des Landratsamtes Altenburger Land, Lindenaustraße 9, 04600 Altenburg
Die Arbeit in den Seminargruppen findet immer in der Zeit von 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr bzw. von 09:30 Uhr bis 12:45 Uhr statt.
Die Anmeldung ist bis zum 2. Februar 2004, in der Johann-Ludwig-Krebs-Musikschule Altenburg, Schmöllnsche Vorstadt 9-11, möglich (Telefon: 03447/ 315055).